Wenn wir einen Raum gestalten, denken wir an Volumen, Licht, Materialien und Proportionen.
Immer häufiger kommt jedoch ein weiteres Thema ins Spiel, das zwar weniger sichtbar, aber von grundlegender Bedeutung ist: die Qualität der Luft, die wir in Innenräumen atmen.
In geschlossenen Räumen stammt ein erheblicher Teil der Innenraumverschmutzung nämlich nicht von außen, sondern entsteht gerade durch die von uns ausgewählten Materialien: Verkleidungen, Oberflächen, Klebstoffe und Bauteile, die im Laufe der Zeit unerwünschte Substanzen an die Luft abgeben können.
Flüchtige organische Verbindungen (VOC) sind maßgeblich für dieses Phänomen verantwortlich. Es handelt sich um Substanzen, die sich nach ihrer Freisetzung in Innenräumen anreichern und den Komfort und das Wohlbefinden der Menschen beeinträchtigen können, die diese Räume täglich nutzen. Aus diesem Grund ist die Raumluftqualität heute kein „Nebenthema“ mehr, sondern ein echter Planungsparameter.
Neben den VOCs wird in den letzten Jahren immer häufiger von PFAS gesprochen, persistenten Chemikalien, die aufgrund ihrer bindenden und schützenden Eigenschaften in verschiedenen industriellen Prozessen eingesetzt werden. Ihre Problematik hängt mit ihrer Langlebigkeit und der Schwierigkeit ihres Abbaus zusammen, weshalb das Interesse an PFAS-freien Materialien stetig wächst, insbesondere bei Projekten, bei denen das Thema Gesundheit im Vordergrund steht.
In diesen rechtlichen und gestalterischen Rahmen fügt sich Biopietra ein, eine Verkleidung aus regeneriertem Naturstein, die für diejenigen konzipiert wurde, die die Wahl der Materialien als wesentlichen Bestandteil der Qualität des gebauten Raums betrachten.
Die Biopietra-Verkleidungen sind VOC A+ zertifiziert, frei von Kunstharzen, Formaldehyd und PFAS und wurden entwickelt, um Emissionen in Innenräumen auf ein Minimum zu reduzieren und gleichzeitig Atmungsaktivität, Langlebigkeit und Ästhetik zu gewährleisten.
Die Emissionswerte der Produkte werden durch Labortests überprüft und in technischen Datenblättern dokumentiert, wobei auf die wichtigsten europäischen Normen für die Raumluftqualität Bezug genommen wird, wie beispielsweise die Normenreihe UNI EN ISO 16000, die heute auch zunehmend in Leistungsverzeichnissen und Projektberichten zitiert wird.
Ob es sich um ein Privathaus, ein Hotelprojekt, ein Spa oder einen Gemeinschaftsraum mit hoher Aufenthaltsdichte handelt – die Wahl einer Wandverkleidung ist nie nur eine ästhetische Entscheidung: Sie trägt zum Raumklima und zur Wohnqualität bei.
Aus diesem Grund haben wir die wichtigsten normativen Referenzen zu diesem Thema in einem speziellen Leitfaden zusammengestellt.
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